Ein Film mit akutem Gänsehaut-Potenzial

Die 16-jährige Junie zieht nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrer Tante und ihrem Cousin nach Paris. Mitten im Schuljahr wechselt sie somit die Schule und geht nun in die Klasse ihres Cousins Mathias. Er macht sie mit seinen Freunden bekannt, und bereits an ihrem ersten Tag im neuen Leben lernt Junie eine Clique von Jugendlichen kennen, die sich an ihren chaotischen Beziehungen aufreibt. Jede und jeder hat etwas mit jedem, alle betrügen sich und die anderen – und die jungen Männer zeigen allesamt großes Interesse an der attraktiven Junie. Sie jedoch kämpft immer wieder mit ihrer Trauer um die tote Mutter und hat wenig übrig für das chaotischen Beziehungskarussell. Interesse zeigt sie zunächst nur an dem schüchternen Otto, der ihr bereits nach zwei Tagen seine Liebe gesteht. Sie werden ein Paar, und Junie genießt die Sicherheit und das Vertrauen in Schmerz und Trauer. Italienischunterricht begegnet sie dem Lehrer Nemours, einem sprichtwörtlichen Casanova, der von Kolleginnen und Schülerinnen gleichsam begehrt wird. Als sie im Unterricht eine italienische Oper hörer, wird Junie von ihrer Trauer übermannt, bricht in Tränen aus und rennt hinaus. Der Italienischlehrer Nemours verliebt sich in die geheimnisvolle Junie. Er beendet sogar seine Beziehung zu einer Kollegin und seine Affären. Und in all ihrer emotionalen Aufgewühltheit muss auch Junie erkennen, dass sie die Liebe des jungen attraktiven Italienischlehrers erwidert. Doch sie hat Angst vor dieser Liebe, fürchtet Glück als reine Illusion und entscheidet sich tragischerweise gegen ihre große Liebe und für Otto.